An der Universität des Saarlandes wurde im Dezember 2011 ein fachnahes Doktorandenprogramm zu dem Leitthema "Molekulare Determinanten hormoneller Signalwege" gegründet, das von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Fakultäten Theoretische Medizin und Biowissenschaften, Klinische Medizin und der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät III getragen wird. Im wissenschaftlichen Fokus des Doktorandenprogramms stehen die Hormone, die in sogenannten endokrinen, also direkt ins Blut ausschüttenden Zellen reizabhängig erzeugt und freigesetzt werden.
Hormone können über die Bindung an spezielle Rezeptoren die Erzeugung und Ausschüttung weiterer Hormone auslösen. Die Erforschung der intrazellulären Signalkaskaden in den endokrinen Zellen ist die Basis zum Verständnis der reizabhängigen Auslösung der Hormonerzeugung und -freisetzung. Die rezeptorvermittelte Wirkung der Hormone auf spezielle Zelltypen und daraus resultierenden Krankheiten bilden das Leitthema des Doktorandenprogramms. Die Thematisierung von Diagnose und Therapie von Krankheiten zeigt die Einordnung des Doktorandenprogramms im Spannungsfeld zwischen biologischer Grundlagenforschung und medizinischer Anwendung.
DoktorandInnen der Studiengänge Medizin, Human- und Molekularbiologie und Pharmazie sind die Adressaten des Programms. Die Kolloquien, die jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat im Hörsaal der Humangenetik, Gebäude 60, jeweils um 15.00 Uhr s.t., stattfinden, sind selbstverständlich auch für DiplomandInnen und PostdoktorandInnen offen, die an dieser Thematik interessiert sind.
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Prof. Dr. Gerald Thiel
Fachrichtung Med. Biochemie und Molekularbiologie
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66421 Homburg/Saar
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