Der Harfenist Rito Pedersen aus Paraguay ist als Naturwunder in ganz Südamerika bekannt. 1988 wurde er in Buenos Aires als bester Harfenspieler Südamerikas ausgezeichnet, 2002 erhielt er ein Ehrendiplom der UNESCO für seine außergewöhnlichen musikalischen Leistungen und Verdienste um die Guarani-Musik in aller Welt. Seine Klänge verzauberten weltweit das Publikum - in Süd- und Nordamerika, Asien, Afrika und Europa. Am 09. September 2011 will Rito Pedersen das Publikum in der Kirche des Universitätsklinikums des Saarlandes ab 19.00 Uhr verzaubern. Der Eintritt ist kostenlos. Es wird am Ausgang um eine Spende gebeten.
Rito Pedersen wuchs in einfachen ländlichen Verhältnissen unter zwölf Geschwistern auf. Sein skandinavischer Nachname ist das Erbstück seines aus Dänemark stammenden Großvaters, der in Paraguay eine Indianerin heiratete. Pedersen spielt seit seinem fünften Lebensjahr Harfe. Er hat sich das Spielen selbst beigebracht. Als kleiner Junge schlich er sich heimlich in die ortsansässige Harfenfabrik, um den wunderschönen Instrumenten ihre Klänge zu entlocken. Sein erstes eigenes Instrument bekam Pedersen im Alter von acht Jahren, finanziert von Nachbarn und Freunden der Familie. Er spielt und komponiert bis heute ohne Notenkenntnisse.
Pedersen hat zunächst südamerikanische Folklore adaptiert, hat weltberühmte überlieferte Lieder wie "El Condor Pasa" oder "Hava Nagila" zu virtuosen Konzert-Fantasien gesteigert. In seinen eigenen Balladen zeichnet er das Leben der Menschen in seiner Heimat, der Fauna und Flora in lyrischen Stimmungen nach.
Im Jahre 2002 wurde der Harfenist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Organisation verlieh Rito Pedersen in Anerkennung seiner außergewöhnlichen professionellen Qualität seiner Musik auf der Paraguay-Harfe, seinem brillianten künstlerischen Lebensweg und seiner erfolgreichen Verbreitung und Erhaltung der Guarani-Musik in aller Welt ein Ehrendiplom.
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