Prof. Dr. Jürgen Geisel
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Die Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin ist das Zentrallabor des Universitätsklinikums. Jährlich werden im Zentrallabor mehr als 5 Millionen Analysen durchgeführt. Ein ständig größer werdender Anteil der Tests wird “rund um die Uhr“ durchgeführt. Das labordiagnostische Spektrum des Zentrallabors umfasst folgende Analysenbereiche: Klinische Chemie, Hämatologie, Hämostaseologie, Endokrinologie, Immunologie, Medikamentenanalytik, Liquoranalytik, Allergiediagnostik und genetische Diagnostik. Methodisch sind besonders die Tandemmassenspektrometrie und die genetische Diagnostik hervorzuheben. In beiden Bereichen betreibt das Zentrallabor eine umfangreiche Testentwicklung, um die steigenden Anforderungen an innovativen Spezialparametern eines Universitätsklinikum zu befriedigen. Ein umfangreiches Qualitätsüberwachungssystem sichert die hohe Qualität der Untersuchungen. Insgesamt werden 180 Kontrollmaterialien eingesetzt. Darüber hinaus nimmt das Zentrallabor an 240 Ringversuchen pro Jahr teil. Seit 2006 ist das Zentrallabor nach der DIN EN ISO 15189 akkreditiert. Die Forschungsaktivitäten des Zentrallabors liegen vor allem auf dem Gebiet der Hyperhomocysteinämie als Risikofaktor für atherosklerotische Gefäß- und neurodegenerative Erkrankungen. Mitarbeiter des Zentrallabors sind an der Lehre für MedizinstudentenInnen sowie an der Ausbildung Medizinisch-technischer LaboratoriumsassistentenInnen beteiligt.



