Die Integrierte Qualitätssicherung IQS
Seit dem Sommer 2001 wird im Universitätsklinikum des Saarlandes unsere selbst entwickelte Software IQS zur Dokumentation der für die externe vergleichende Qualitätssicherung gemäß §137 SGB V relevanten Fälle eingesetzt. Inzwischen nutzen 6 Krankenhäuser, davon 5 Universitätsklinika dieses Verfahren. Die Software IQS beinhaltet sowohl den QS-Filter als auch die QS-Dokumentationsbögen incl. Datenexport. Das Programm ist in unser KIS-System SAP IS-H/i.s.h.med integriert und bietet hierdurch die Möglichkeit die dokumentationspflichtigen Fälle so zeitnah wie möglich zu dokumentieren. Sobald nach der Aufnahme des Patienten eines der QS-Filterkriterien dokumentiert wird, hat der Anwender die Möglichkeit, das entsprechende QS-Modul auszufüllen. Hierbei werden die bereits im KIS vorliegenden Informationen im Modul vorbelegt und der Anwender füllt (fast ausschließlich) mit der Maus über entsprechend hinterlegte Auswahllisten den Bogen aus. Dabei kann zunächst auch nur ein Teil des QS-Bogen ausgefüllt werden z.B. die Anamnese bzw. andere präoperative Teile, um den Bogen dann zu einem späteren Zeitpunkt (nach der OP oder nach der Entlassung) schrittweise zu vervollständigen. Im Stationsarbeitsplatz des KIS hat der Anwender jederzeit einen Überblick, welche "seiner" Patienten "QS-pflichtig" sind bzw. in welchem Status sich der QS-Bogen befindet. Das wichtigste Kontrollinstrumentarium ist die QS-Workbench, wo sich der Anwender einer Klinik jederzeit einen Überblick der dokumentationspflichtigen Patienten eines beliebigen Zeitraumes erstellen kann, um diese ggf. zu vervollständigen. Die Software IQS wird von uns seit der BQS-Spezifikation 3.3 jedes Jahr weiterentwickelt und an die jeweils gültige Spezifikation angepasst.
Ansprechpartner:
Dipl.-Inform. med. Andreas Jeck
Tel.: 06841/16-22161
Fax: 06841/16-22463
Mail: andreas.jeck @uks.eu
Dipl.-Inf. Armin Scherer
Tel.: 06841/16-21021
Fax: 06841/16-22463
Mail: armin.scherer @uks.eu
